Der Biber an Lüder und Fulda

In Hessen wurde der Biber im 16. Jahrhundert ausgerottet. Ende des 19. Jahrhunderts verschwand er fast vollständig in Deutschland, sowie dem Großteil Europas. Von einst 100 Millionen Tieren in Eurasien blieben nur 1000 übrig. Gejagt wurde er wegen seines Fleisches und Fells. Mitte des 20. Jahrhunderts begannen erste Schutzprogramme und Ansiedelungen. In Hessen wurden erst Ende der 80er-Jahre Biber wiederangesiedelt. Seit geraumer Zeit trifft man den Biber auch an der Lüder und Fulda wieder an.

Der Biber gestaltet sich seine Heimat nach seinen Bedürfnissen und schafft somit naturnahe Flusslandschaften. Hiervon profitieren auch viele andere Tierarten über und unter Wasser.  Als Angelverein freuen wir uns über die Rückkehr des Bibers, der gemeinsam mit dem wiederkehrenden Storch eine Bereicherung unserer Landschaft darstellt.

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